Demonstration der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc im Wallfahrtsort Tschenstochau (Polen). Die illegale Gewerkschaft Solidarnosc wird zu einer Massenbewegung, die nicht mehr zu stoppen ist.
Quelle: AP Photo

Die Umweltbewegung

Umweltschützer machen am 19. Mai 1984 mit einem Protestmarsch von Bitterfeld nach Wolfen auf die Zerstörung des Lebensraums durch die chemische Industrie in der DDR aufmerksam. Die Aktion ist von der Kirche angemeldet und wird von der Staatsmacht geduldet. Im Vordergrund Michael Beleites, Christian Halbrock, Oliver Groppler (v.l.n.r.).
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Johannes Beleites
Der Physiker Sebastian Pflugbeil (l.) und der Umweltschützer Michael Beleites (r.) tragen Informationen über die Atomindustrie in der DDR zusammen. Sie kritisieren unhaltbare Zustände im Uranbergbau und die mangelnde Sicherheit der Atomkraftwerke.
Quelle: Günter Zint
Die Staatssicherheit dokumentiert Umweltzerstörungen fotografisch, deren dramatische Ausmaße sie in internen Dossiers bestätigt. Zuvor hatten DDR-Umweltschützer ähnliche Bildmotive über westdeutsche Medien veröffentlicht. Darauf reagiert die Diktatur besonders empfindlich und verfolgt die Umweltaktivisten.
Quelle: Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR
Die Staatssicherheit dokumentiert Umweltzerstörungen fotografisch, deren dramatische Ausmaße sie in internen Dossiers bestätigt. Zuvor hatten DDR-Umweltschützer ähnliche Bildmotive über westdeutsche Medien veröffentlicht. Darauf reagiert die Diktatur besonders empfindlich und verfolgt die Umweltaktivisten.
Quelle: Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR
Flugblatt der DDR-Umweltbewegung, in dem ein Schlagertext aufgegriffen wird: „Tausend Mal ist nix passiert ...“. Umweltschützer warnen nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (Ukraine) am 26. April 1986 vor den Gefahren der Atomkraft und kritisieren die unzureichende Informationspolitik der DDR-Führung.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Plakatsammlung
Die Leipziger Initiativgruppe Leben fordert mit einem Gedenkumzug am 5. Juni 1988 zur Rettung des Flusses Pleiße auf. Zweihundert junge Menschen beteiligen sich. Sie wollen am Weltumwelttag öffentlichkeitswirksam auf die katastrophale Umweltsituation in Leipzig aufmerksam machen.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Plakat der systemkritischen Umweltbewegung. Anfang der 1980er-Jahre nimmt das Waldsterben in den Mittelgebirgen der DDR verheerende Dimensionen an. Die SED-Führung unterdrückt eine öffentliche Diskussion über dieses Thema.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Plakatsammlung
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