Demonstration der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc im Wallfahrtsort Tschenstochau (Polen). Die illegale Gewerkschaft Solidarnosc wird zu einer Massenbewegung, die nicht mehr zu stoppen ist.
Quelle: AP Photo

Frieden schaffen - ohne Waffen

Andreas Friedrich von der Jenaer Friedensgemeinschaft stört am 19. Mai 1983 mit seiner Forderung „Schwerter zu Pflugscharen“ den Aufmarsch der staatlichen Jugendorganisation FDJ. Die Mitglieder der Friedensgemeinschaft und ihre öffentlichen Aktionen prägen die Entwicklung der politischen Opposition in der DDR.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Bernd Albrecht
Die Gruppe Frauen für den Frieden engagiert sich ab 1982 für Abrüstung und gegen die Militarisierung der DDR-Gesellschaft. Mitglieder der Gruppe werden mehrfach verhaftet. Infostand im Garten der Ostberliner Erlöserkirche am 3. Juli 1983: Barbe Linke, Katja Havemann und Gisela Metz (v.l.n.r.).
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Der Waffendienstverweigerer Martin Böttger (stehend) im Garten der Erlöserkirche am 27. Juni 1982 während der ersten Friedenswerkstatt in Ost-Berlin. Unter dem Motto „Hände für den Frieden“ fordern die Teilnehmer die Einführung eines zivilen Ersatzdienstes.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Ausstellungseröffnung im Januar 1984 in der Ostberliner Bartholomäuskirche, die ab 1984 das Antikriegsmuseum und ab 1985 auch die Friedensbibliothek beherbergt. Die dort konzipierten Ausstellungen finden ein großes Publikum im ganzen Land.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Friedensseminar im Mai 1981 in Königswalde (Sachsen). An diesem Ort finden schon seit 1973 kirchliche Friedensseminare statt. Anfang der 1980er-Jahre nehmen Hunderte von Jugendlichen an diesen Treffen teil. Sie wollen sich unabhängig von staatlicher Bevormundung für den Frieden einsetzen.
Quelle: Martin-Luther-King-Zentrum für Gewaltfreiheit und Zivilcourage/Werdau
Friedensforum in der überfüllten Dresdner Kreuzkirche am 13. Februar 1982, dem Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg. Über fünftausend Menschen ziehen anschließend in einem Schweigemarsch zur Ruine der zerstörten Frauenkirche und zünden dort zum Gedenken Kerzen an.
Quelle: Steffen Giersch/Dresden
Entwurf des „Berliner Appells“ vom Dezember 1981. Der im Januar 1982 veröffentlichte Aufruf des Systemkritikers Robert Havemann und des Pfarrers Rainer Eppelmann ist die erste Erklärung, die von verschiedenen Gruppen der Friedensbewegung gemeinsam getragen wird. Trotz Repressionen unterzeichnen ihn etwa zweitausend Menschen.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Entwurf des „Berliner Appells“ vom Dezember 1981. Der im Januar 1982 veröffentlichte Aufruf des Systemkritikers Robert Havemann und des Pfarrers Rainer Eppelmann ist die erste Erklärung, die von verschiedenen Gruppen der Friedensbewegung gemeinsam getragen wird. Trotz Repressionen unterzeichnen ihn etwa zweitausend Menschen.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Einladung zur Friedenswerkstatt im Juli 1983 in der Ostberliner Erlösergemeinde. Bei den Berliner Friedenswerkstätten versammeln sich alljährlich bis zu dreitausend Teilnehmer aus der gesamten DDR. Die Großveranstaltungen bieten unzensierte Informationen und Raum für öffentliche politische Debatten.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
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