Demonstration der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc im Wallfahrtsort Tschenstochau (Polen). Die illegale Gewerkschaft Solidarnosc wird zu einer Massenbewegung, die nicht mehr zu stoppen ist.
Quelle: AP Photo

Erste Schritte zur Revolution

Der innenpolitische Reformprozess in der Sowjetunion eröffnet im gesamten Ostblock Chancen für eine Demokratisierung der Gesellschaften. Doch die DDR-Führung verweigert jegliche Reformen. Das hat Folgen. Die Zahl derjenigen, die das Land für immer verlassen wollen, steigt. Andere protestieren immer lauter für ihre Rechte.

Demonstration der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc im Wallfahrtsort Tschenstochau (Polen). Die illegale Gewerkschaft Solidarnosc wird zu einer Massenbewegung, die nicht mehr zu stoppen ist.
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In der Sowjetunion setzt 1985 unter Michail Gorbatschow, Chef der kommunistischen Staatspartei, ein politischer Reformprozess ein. Diese Entwicklung ermöglicht auch Demokratisierungsprozesse in Ost- und Mitteleuropa. Dort spitzt sich Anfang des Jahres 1989 die politische und wirtschaftliche Krise zu. Der Zerfallsprozess der kommunistischen Diktaturen beginnt.

Die DDR-Führung hält an ihrem alten Kurs fest. Sie begrüßt die blutige Niederschlagung der friedlichen Demokratiebewegung in China. Die Menschen in der DDR verstehen das als Drohung und befürchten im eigenen Land gewalttätige Auseinandersetzungen. Viele haben einen Antrag auf Ausreise gestellt. Kritiker, die im Land bleiben, protestieren gegen die Wahlfälschung, die die Opposition bei den Kommunalwahlen 1989 nachweisen kann. Sie fordern Menschen- und Bürgerrechte.

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