Demonstration der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc im Wallfahrtsort Tschenstochau (Polen). Die illegale Gewerkschaft Solidarnosc wird zu einer Massenbewegung, die nicht mehr zu stoppen ist.
Quelle: AP Photo

Nie genug vom Wahlbetrug

Seit der Errichtung der kommunistischen Diktatur sind freie Wahlen eine der zentralen Forderungen der Diktaturgegner. In der DDR gibt es keine freien Wahlen und keinen Wettbewerb politischer Parteien. Die "führende Rolle" der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) ist in der Verfassung festgeschrieben. Alle Kandidaten für Regierung und Parlament sind auf einer Liste gesetzt. Beim Wahlakt kann nur die gesamte Liste entweder angenommen oder abgelehnt werden. Nach offiziellen Angaben stimmen in der Regel etwa 99 Prozent der Wähler zu. Obwohl die sogenannte Einheitsliste tatsächlich mit überwältigender Mehrheit gewählt wird, kommt in der Bevölkerung immer wieder der Verdacht der Wahlfälschung auf.

Protest einer Widerstandsgruppe in Eisenberg (Thüringen). Mit mehreren handgeschriebenen Plakaten ruft sie dazu auf, bei den Volkskammerwahlen im Oktober 1954 mit Nein zu stimmen. Die Akteure des Eisenberger Kreises, meist Schüler, werden 1958 zu hohen Zuchthausstrafen verurteilt.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/BStU-Kopie
Parole in Berlin-Pankow im Oktober 1976. Die Staatssicherheit fahndet nach den Tätern, da dieser Aufruf als staatsfeindlich gilt und eine Gefängnisstrafe nach sich ziehen kann. Großen Teilen der Bevölkerung ist bewusst, dass es in der DDR keine freien Wahlen gibt und die DDR-Führung nicht demokratisch legitimiert ist.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/BStU-Kopie
Ostberliner Oppositionelle verbreiten im Juni 1986 ihre Kritik am Wahlsystem in der DDR. Die Kandidaten der Einheitsliste sind fast keinem Wähler bekannt. Eine Abstimmung über einzelne Kandidaten ist nicht möglich. Die Wähler können sich nur für oder gegen die gesamte Liste entscheiden.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft

Kommunalwahlen 1989

Oppositionelle wollen das bei den Kommunalwahlen am 7. Mai 1989 belegen und die Auszählung der Stimmen kontrollieren. Wochenlang bereiten sie sich auf diese Aufgabe vor. Die Stimmauszählung kann durch Stichproben überprüft werden. Der Vergleich mit dem amtlichen Endergebnis zeigt, dass staatliche Behörden die Auszählung manipuliert haben. Die offiziell verkündeten Wahlergebnisse sind gefälscht. Wahlen als Kernstück der Demokratie sind in der DDR nur Fassade.

Wahllokal im Ostberliner Stadtteil Prenzlauer Berg am 7. Mai 1989. Die Auszählung der Stimmzettel bei der Kommunalwahl 1989 kontrollieren Bürgerrechtler in mehreren Orten. Dabei zeigen sich erhebliche Differenzen zu den offiziell bekannt gegebenen Ergebnissen.
Quelle: Archiv Bundesstiftung Aufarbeitung, Bestand Klaus Mehner, Nr. 89_0507_POL_Wahlen_05
Noch sind es wenige Mutige: Demonstration am 7. Juni 1989 vor der Sophienkirche in Ost-Berlin. Der nachgewiesene Wahlbetrug empört viele Menschen. Fortan wird an jedem siebenten Tag der folgenden Monate auf dem Alexanderplatz demonstriert.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Hans-Jürgen Röder
In Ost-Berlin hat vor allem der Weißenseer Friedenskreis die Wahlkontrolle initiiert. Im Vorfeld werden diejenigen, die an den Stimmauszählungen in den einzelnen Wahllokalen teilnehmen wollen, gründlich auf ihre Aufgabe vorbereitet. Mitglieder des Friedenskreises: Ralf Sköries, Evelyn Zupke, Beate Pankow, Gunther Seifert, Klaus Kupler, Frank Pfeifer (v.l.n.r.).
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Siegbert Schefke
In Ost-Berlin hat vor allem der Weißenseer Friedenskreis die Wahlkontrolle initiiert. Im Vorfeld werden diejenigen, die an den Stimmauszählungen in den einzelnen Wahllokalen teilnehmen wollen, gründlich auf ihre Aufgabe vorbereitet.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Nach der Kommunalwahl am 7. Mai 1989 überwachen Oppositionelle in vielen Städten der DDR die Auszählung der Stimmen. Sie fassen die Ergebnisse aus den einzelnen Wahllokalen in Listen zusammen und vergleichen sie mit dem offiziellen Wahlergebnis. Anhand der Differenzen lässt sich der Wahlbetrug beweisen. In der Dokumentation „Wahlfall 89“ belegt die Ostberliner Umwelt-Bibliothek den Betrug. Die Wahlfälschung wird in den nächsten Monaten zum Ausgangspunkt für die Forderung vieler Ostdeutscher nach neuen, freien und demokratischen Wahlen.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Nach der Kommunalwahl am 7. Mai 1989 überwachen Oppositionelle in vielen Städten der DDR die Auszählung der Stimmen. Sie fassen die Ergebnisse aus den einzelnen Wahllokalen in Listen zusammen und vergleichen sie mit dem offiziellen Wahlergebnis. Anhand der Differenzen lässt sich der Wahlbetrug beweisen. In der Dokumentation „Wahlfall 89“ belegt die Ostberliner Umwelt-Bibliothek den Betrug. Die Wahlfälschung wird in den nächsten Monaten zum Ausgangspunkt für die Forderung vieler Ostdeutscher nach neuen, freien und demokratischen Wahlen.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Nach der Kommunalwahl am 7. Mai 1989 überwachen Oppositionelle in vielen Städten der DDR die Auszählung der Stimmen. Sie fassen die Ergebnisse aus den einzelnen Wahllokalen in Listen zusammen und vergleichen sie mit dem offiziellen Wahlergebnis. Anhand der Differenzen lässt sich der Wahlbetrug beweisen. In der Dokumentation „Wahlfall 89“ belegt die Ostberliner Umwelt-Bibliothek den Betrug. Die Wahlfälschung wird in den nächsten Monaten zum Ausgangspunkt für die Forderung vieler Ostdeutscher nach neuen, freien und demokratischen Wahlen.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Nach der Kommunalwahl am 7. Mai 1989 überwachen Oppositionelle in vielen Städten der DDR die Auszählung der Stimmen. Sie fassen die Ergebnisse aus den einzelnen Wahllokalen in Listen zusammen und vergleichen sie mit dem offiziellen Wahlergebnis. Anhand der Differenzen lässt sich der Wahlbetrug beweisen. In der Dokumentation „Wahlfall 89“ belegt die Ostberliner Umwelt-Bibliothek den Betrug. Die Wahlfälschung wird in den nächsten Monaten zum Ausgangspunkt für die Forderung vieler Ostdeutscher nach neuen, freien und demokratischen Wahlen.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Nach der Kommunalwahl am 7. Mai 1989 überwachen Oppositionelle in vielen Städten der DDR die Auszählung der Stimmen. Sie fassen die Ergebnisse aus den einzelnen Wahllokalen in Listen zusammen und vergleichen sie mit dem offiziellen Wahlergebnis. Anhand der Differenzen lässt sich der Wahlbetrug beweisen. In der Dokumentation „Wahlfall 89“ belegt die Ostberliner Umwelt-Bibliothek den Betrug. Die Wahlfälschung wird in den nächsten Monaten zum Ausgangspunkt für die Forderung vieler Ostdeutscher nach neuen, freien und demokratischen Wahlen.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Nach der Kommunalwahl am 7. Mai 1989 überwachen Oppositionelle in vielen Städten der DDR die Auszählung der Stimmen. Sie fassen die Ergebnisse aus den einzelnen Wahllokalen in Listen zusammen und vergleichen sie mit dem offiziellen Wahlergebnis. Anhand der Differenzen lässt sich der Wahlbetrug beweisen. In der Dokumentation „Wahlfall 89“ belegt die Ostberliner Umwelt-Bibliothek den Betrug. Die Wahlfälschung wird in den nächsten Monaten zum Ausgangspunkt für die Forderung vieler Ostdeutscher nach neuen, freien und demokratischen Wahlen.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
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