Demonstration der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc im Wallfahrtsort Tschenstochau (Polen). Die illegale Gewerkschaft Solidarnosc wird zu einer Massenbewegung, die nicht mehr zu stoppen ist.
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Dissidenten in Europa

Der tschechische Schriftsteller Vaclav Havel muss für seine Kritik an der kommunistischen Diktatur ins Gefängnis. Danach schlägt er sich als Hilfsarbeiter durch, wie hier 1975 in Trutnov (Trautenau). Später gehört er zur Charta 77, die auf Menschenrechtsverletzungen in der Tschechoslowakei aufmerksam macht.
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Nach harten Auseinandersetzungen und Streiks muss die polnische Regierung die Gründung der unabhängigen Gewerkschaft Solidarnosc zulassen. Der Streikführer Lech Walesa unterzeichnet am 31. August 1980 in Danzig das Abkommen. Die Gewerkschaft wird allerdings im Jahr 1981 wieder verboten.
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Der russische Schriftsteller Alexander Solschenizyn kritisiert den sowjetischen Diktator Josef Stalin und wird zu acht Jahren Arbeitslager verurteilt. In seinem Buch „Archipel Gulag“ beschreibt er das unmenschliche Lagersystem und wird daraufhin des Landes verwiesen. Ankunft in Basel (Schweiz) am 15. Februar 1974.
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Der sowjetische Physiker Andrei Sacharow am 3. Februar 1980. Sacharow ist führend an der Entwicklung der Wasserstoffbombe beteiligt gewesen. In den 1960er-Jahren warnt er die Menschheit vor den Folgen eines Atomkrieges. 1970 gründet er ein Komitee zur Durchsetzung der Menschenrechte. 1980 wird er nach Gorki verbannt.
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