Neuerscheinung: „Wir haben nur die Straße“ – Reden auf den Leipziger Montagsdemonstrationen 1989/90

Mit ihren gewaltfreien Montagsdemonstrationen 1989/90 prägten Leipziger oppositionelle Gruppen die Protestbewegung in der ganzen DDR. In ihren Ansprachen auf der Straße ermutigten die Redner die Demonstranten, gegen Repression und Entmündigung einzutreten. Gleichzeitig appellierten sie an die Menschen, sich friedlich für den Wandel der Gesellschaft einzusetzen.

Ortsbesuch in der Grafik

Das Projektteam sitzt am Tisch über Planungsunterlagen.
Projektleiter Tom Sello und Kuratorin Stefanie Wahl brüten gemeinsam mit Karen August und Anja Liebau (Gestaltung/Grafik eckedesign) über Tafelgrößen und Bildplatzierungen.
Source: Albrecht Ecke

Wie die Stasi-Zentrale zum Schauplatz der Revolution wurde

Warum entsteht eine Ausstellung zu Revolution und Mauerfall ausgerechnet dort, wo die gefürchtete Geheimpolizei der DDR, die Staatssicherheit, ihren Sitz hatte? Die Stasi sicherte die Macht der kommunistischen SED-Diktatur. Von der Zentrale in Ost-Berlin aus wurden die Überwachung der DDR-Bevölkerung und die Unterdrückung von Regimekritikern organisiert. Krampfhaft versuchte die letzte DDR-Regierung unter SED-Führung ihre Geheimpolizei zu erhalten − bis Demonstranten 1990 das Gelände stürmten.

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