„Wir gehören auf die Straße“ - Michael Heinisch über eine Demo gegen Wahlbetrug am 7. Juni 1989

In unserer Gesprächsreihe „Fundstücke“ stellen Ausstellungsmacher und Zeitzeugen der Revolution Fotos, Filme und Dokumente aus der Open-Air-Ausstellung vor, die ihnen besonders wichtig sind. Michael Heinisch war Mitinitiator der Wahlkontrollen im Mai 1989. Empört über die Fälschung der Kommunalwahlen in der DDR, beschloss eine kleine Gruppe, die sich „mündige Bürger“ nannte, am 7. Juni 1989 gemeinsam vor das Staatsratsgebäude zu ziehen. Die Demonstration endete, wo sie begonnen hatte – an der Sophienkirche in Berlin-Mitte. Im Gespräch mit Anja Karrasch erzählt Michael Heinisch die Geschichte eines Fotos, auf dem die nur wenige Sekunden dauernde Aktion zu sehen ist.

Tina Krone: „Das Gefühl von Befreiung, das überträgt sich bis heute“

In unserer Gesprächsreihe „Fundstücke“ stellen Ausstellungsmacher und Zeitzeugen der Revolution Fotos, Filme und Dokumente aus der Open-Air-Ausstellung vor, die ihnen besonders wichtig sind. Tina Krone, Leiterin des Archivs der DDR-Opposition und Kuratorin, erzählt die Geschichte eines Films, der am 9. Oktober 1989 heimlich bei der Montagsdemonstration in Leipzig aufgenommen wurde. 

„Die Angst war immer da, auch festgenommen zu werden“. Der westdeutsche Fotograf Hans-Peter Stiebing dokumentierte die Proteste am 7. Oktober 1989

In unserer Gesprächsreihe „Fundstücke“ stellen Ausstellungsmacher und Zeitzeugen der Revolution Fotos, Filme und Dokumente aus der Open-Air-Ausstellung vor, die ihnen besonders wichtig sind. Am 7. Oktober 1989, dem 40. Jahrestag der Gründung der DDR, fotografierte der westdeutsche Fotojournalist Hans-Peter-Stiebing, wie in Ost-Berlin Tausende gegen den Machtanspruch der SED protestierten. Im Gespräch mit Anja Karrasch erinnert er sich, wie die Fotos entstanden sind.

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