Rückblick: Tag des offenen Denkmals 2018

Tag des offenen Denkmals in der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie.
Source: ©Robert-Havemann-Gesellschaft

Bei schönstem Spätsommerwetter fand am Samstag den 8. September in der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie der Tag des offenen Denkmals statt. Unter dem Titel „Mielkes Revier – Die Stasi im Kiez“ konnten die Besucher an einer der zahlreichen Führungen mit Zeitzeugen oder Historikern durch die einzelnen Ausstellungen des Geländes, sowie durch die ehemaligen Gebäude der Staatssicherheit, und darüber hinaus auch in die unmittelbare Nachbarschaft, teilnehmen.

Ein Großteil der Führungen fand im freien statt und startete direkt vor „Haus 1“ oder „Haus 22“. Die Besucher hatten also die Möglichkeit vorher in der Open-Air-Ausstellung „Revolution und Mauerfall“ der Robert-Havemann-Gesellschaft vorbei zu schauen, sodass die Führungen von Zeitzeugen Tim Eisenlohr gut besucht waren.

Tag des offenen Denkmals in der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie.
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Tag des offenen Denkmals in der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie.
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Führung des Zeitzeugen Tim Eisenlohr durch die Ausstellung "Revolution und Mauerfall".
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Führung des Zeitzeugen Tim Eisenlohr durch die Ausstellung "Revolution und Mauerfall".
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Highlight am letzten Samstag war die Öffnung von „Haus 2“ der Stasi-Zentrale. Normalerweise hat hier eine Zweigstelle des Finanzamts Lichtenberg ihren Sitz, das zum Tag des Offenen Denkmals ausnahmsweise seine Türen öffnete. Wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten ist von der „Keimzelle der Stasi“, wie das Gebäude vom Historiker der BStU Christian Halbrock bezeichnet wurde, leider nicht mehr viel zu sehen. Einzig ein großer Saal, der früher für Feste und Agitationsveranstaltungen genutzt wurde und auch heute noch eine beeindruckende Wirkung entfaltet, zeugt von den Vornutzern.

Vor "Haus 2" weist Historiker Christian Halbrock auf bauliche Spuren der Staatssicherheit hin.
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Blick von "Haus 2" auf die Rückseite von "Haus 1".
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Großer Saal in Haus 2, der "Keimzelle der Stasi".
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Großer Saal in Haus 2, der "Keimzelle der Stasi".
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Großer Saal in Haus 2, der "Keimzelle der Stasi".
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HIstoriker Christian Halbrock im großen Saal in Haus 2, der "Keimzelle der Stasi".
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Weitere Führungen von Stasiunterlagearchiv, dem Stasi-Museum und dem Bürgerkomitee 15. Januar e.V. brachten die Besucher in die Nachbarschaft der Stasi-Zentrale. Hier wurde klar, welche Ausmaße Stasi-Stadt wirklich hatte und wie gravierend den Kiez eingegriffen wurde.

Führung des Bürgerkomitees 15. Januar unter dem Titel "Stasi contra Kiez".
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Die Türme der heute koptischen Kirche auf dem nahegelegenen Roedeliusplatz.
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Das Gerichtsgebäude in der Magdalenenstraße.
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Das ehemalige Dienstleistungs- und Versorgungszentrum "Haus 18".
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Von der Normannenstraße führt der Weg für die Besucher durch "Haus 2" (links) und "Haus 18" (rechts).
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Hinter dem Hans-Zoschke-Stadion stehen weitere ehemalige Liegenschaften der Staatssicherheit. Heute beherbergen sie Abteilungen der Arbeitsagentur.
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Hinter dem Hans-Zoschke-Stadion stehen weitere ehemalige Liegenschaften der Staatssicherheit. Heute beherbergen sie Abteilungen der Arbeitsagentur.
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Blick auf "Haus 1".
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