Robert-Havemann-Gesellschaft

Der Verein

Die Robert-Havemann-Gesellschaft e.V., im November 1990 von der Bürgerbewegung Neues Forum gegründet, dokumentiert und vermittelt die Geschichte und die Erfahrungen von Opposition und Widerstand in der SBZ/DDR. Der Verein ist Träger des Archivs der DDR-Opposition und Herausgeber von Publikationen zur Oppositionsgeschichte. Politische Bildungsarbeit betreibt der Verein mit Ausstellungen, Veranstaltungsreihen und Seminaren.

Die Website

Die Website www.revolution89.de ist eine Publikation der Robert-Havemann-Gesellschaft. Sie begleitet die Open-Air-Ausstellung „Revolution und Mauerfall“ in Berlin-Lichtenberg, die am  17. Juni 2016 eröffnet wird. Das Online-Angebot wird laufend aktualisiert und erweitert.

Spenden

Die Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. ist auf Unterstützung angewiesen. Fördern Sie unsere Arbeit mit einer steuerlich absetzbaren Spende auf das Konto:

Berliner Volksbank
Konto-Nr.: 576 29 55 000
BLZ: 100 900 00

Mehr

über die Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. und deren vielfältige Aktivitäten unter www.havemann-gesellschaft.de.

Archiv der DDR-Opposition

Archiviert sind Materialien über Einzelpersonen und Gruppen ab 1945, zum Beispiel über antikommunistischen Widerstand, über kirchliche oder atheistische Systemkritiker sowie über Menschenrechts-, Friedens-, Frauen- und Umweltgruppen. Unter den Dokumenten sind Kassiber, Flugblätter, Samisdat-Publikationen der DDR-Opposition oder Dokumente der Bürgerbewegungen und der neuen Parteien von 1989/90. Zu über 500 laufenden Metern Schriftgut kommen 80.000 Fotos und 800 Plakate. Darüber hinaus existieren umfangreiche Sammlungen von Filmen, Audios, Transparenten, Aufklebern und Stickern. Zeitzeugenberichte, Dokumentationen zur Repression in der DDR, eine Präsenzbibliothek sowie eine Pressedokumentation ergänzen die Bestände. 
Zum Archiv der DDR-Opposition

Sammlungsaufruf

Geben Sie Ihre Fotos, Filme, Notizen oder andere Schriftdokumente (Flugblätter, Aufrufe, Briefe, Eingaben, Appelle ...), Transparente, Plakate und Tondokumente oder Gegenstände dem Archiv der DDR-Opposition. Gesammelt werden Materialien, die widerständiges Verhalten oder kritischen Geist gegen die kommunistische Diktatur dokumentieren oder von alternativen Lebensvorstellung in der DDR erzählen. Gesucht werden auch Unterlagen jeglicher Art, die die staatliche Repression dokumentieren: Prozessakten, Urteile, Verhörprotokolle, Dokumente zu Enteignung, Berufsverbot, Ausbürgerung, Exmatrikulation u. a.

Weitere Projekte

Jugendopposition in der SBZ/DDR

Die multimediale Website vermittelt anschaulich mit Tausenden Bildern und zahlreichen Film und Audiobeiträgen wie junge Menschen zwischen 1946 und 1989 in Widerspruch zur SED-Diktatur gerieten. Einleitende Texte, eine Zeitleiste, Begriffserklärungen, Biografien und Materialien für den Unterricht komplettieren das Angebot.
www.jugendopposition.de

 

Revolutionsstelen

An 18 Schauplätzen der Revolution in Berlin hat die Robert-Havemann-Gesellschaft Erinnerungs- und Informationsstelen errichtet. Die Stelen markieren Orte im Osten wie im Westen Berlins, die eng mit der Friedlichen Revolution verbunden sind: Treffpunkte oppositioneller Gruppen, Orte der Konfrontation mit der Staatsmacht und Gebäude, in denen Demokratiegeschichte geschrieben wurde. Sie erinnern auch  an die Rolle West-Berlins und an die Freude über den glücklichen Verlauf der ersten erfolgreichen deutschen Revolution. Im Mittelpunkt stehen die damaligen Akteure, die durch ihr mutiges und entschlossenes Handeln das DDR-Regime letztendlich zu Fall brachten und ihr Land demokratisch gestalteten. Ergänzt werden die Revolutionsstelen durch Mauerstelen, die Schauplätze entlang des ehemaligen innerstädtischen Grenzverlaufs markieren. Hier können Sie die Übersichtskarte (2 MB) herunterladen.

Die Erinnerungs- und Informationsstelen zur Friedlichen Revolution 1989/90 in Berlin sind ein Projekt der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. im Rahmen der Gedenkstättenkonzeption des Bundes. Das Projekt wurde gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

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