Protest gegen die Einsetzung von Egon Krenz als Staatsratsvorsitzendem am 24. Oktober 1989 in Ost-Berlin vor dem Staatsratsgebäude.
Quelle: picture-alliance/dpa/Wolfgang Kumm

Neues Forum

Am 9. und 10. September 1989 findet das Gründungstreffen der Bürgerbewegung Neues Forum im Garten von Katja Havemann in Grünheide bei Berlin statt: Bärbel Bohley, Jutta Seidel und Katja Havemann (v.l.n.r.).
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Hanno Schmidt
Olaf Freund, Rolf Henrich, Hans-Jochen Tschiche (im Hintergrund), Martin Böttger (v.l.n.r.) auf dem Gründungstreffen des Neuen Forums. Die Geheimpolizei ist von Beginn an informiert, da ihr Spitzel Reinhardt Pumb (r.) dabei ist.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Hanno Schmidt
Eine zentrale Forderung der DDR-Bevölkerung auf allen Demonstrationen des revolutionären Herbstes ist die Zulassung des Neuen Forums. Foto vom 7. Oktober 1989 in Berlin.
Quelle: Hans-Peter Stiebing
Gera am 26. Oktober 1989.
Quelle: Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR
Arbeitssitzung des Neuen Forums am 29. Oktober 1989 in der Wohnung von Bärbel Bohley (l.). Weitere Anwesende: Christian Reich (ganz l.), Reinhard Schult, Michael Kukutz, Eberhard Seidel, Andreas Schönfelder, Hans-Jochen Tschiche, Jutta Seidel und Jens Reich (v.l.n.r.).
Quelle: Archiv Bundesstiftung Aufarbeitung, Bestand Klaus Mehner, Nr. 89_1029_POL_DDR-NF_02
Kundgebung vor dem Rathaus in Rostock am 29. Oktober 1989.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
In der Marienkirche in Torgau (Sachsen) am 5. November 1989.
Quelle: Erdmute Bräunlich
Leipzig am 20. November 1989.
Quelle: Michael Kurt/Leipzig
Gründungsaufruf Aufbruch 89 – Neues Forum. Die Vereinigung sieht sich als politische Kommunikationsplattform und will das Schweigen im Land überwinden. Ausdrücklich betonen die Gründungsmitglieder, dass sie sich nicht als Partei, sondern als basisdemokratische Bewegung verstehen.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Gründungsaufruf Aufbruch 89 – Neues Forum. Die Vereinigung sieht sich als politische Kommunikationsplattform und will das Schweigen im Land überwinden. Ausdrücklich betonen die Gründungsmitglieder, dass sie sich nicht als Partei, sondern als basisdemokratische Bewegung verstehen.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Zweitschrift des Briefes an den Minister des Innern der DDR vom 19. September 1989, in dem Jutta Seidel und Bärbel Bohley die Zulassung des Neuen Forums als „politische Vereinigung“ beantragen.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Drei Tage nachdem das Neue Forum seine Zulassung beantragt hat, erscheint die Antwort in der Jungen Welt, der Tageszeitung des staatlichen Jugendverbandes FDJ. Das Ministerium des Innern der DDR lässt über die Presse mitteilen, dass das Neue Forum als „staatsfeindliche Plattform“ eingeschätzt und nicht zugelassen wird.
Quelle: Junge Welt, 22.09.1989
Trotz Verbot verbreitet sich der Gründungsaufruf des Neuen Forums schnell. Innerhalb kürzester Zeit gibt es in allen Bezirken der DDR Mitglieder und Kontaktadressen. Bis Ende Oktober 1989 unterzeichnen landesweit 150.000 Menschen den Appell. Auszug aus den Unterschriftenlisten, September 1989.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Trotz Verbot verbreitet sich der Gründungsaufruf des Neuen Forums schnell. Innerhalb kürzester Zeit gibt es in allen Bezirken der DDR Mitglieder und Kontaktadressen. Bis Ende Oktober 1989 unterzeichnen landesweit 150.000 Menschen den Appell. Auszug aus den Unterschriftenlisten, September 1989.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Blog aufrufen
Kontakte aufrufen
zum Seitenanfang