Der Fall Wolfgang Schnur – ein unmögliches Leben

Premiere der 45-minütigen Co-Produktion von rbb Fernsehen und HAASE-Filmproduktion als filmisch-kritische Auseinandersetzung mit dem Leben des Wolfgang Schnur.

01.11.2017 | Veranstaltungen, Aktuelles

Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Andreas Kämper

Er war ganz oben. Dann stürzte er ins Bodenlose. – Stasi-Spitzel, DDR-Oppositionellen-Anwalt, Wendepolitiker in einer Person: Wolfgang Schnur.

1989 hatte er die Partei Demokratischer Aufbruch mitgegründet, war sogar vier Monate deren Vorsitzender gewesen. Vor den ersten freien Wahlen der DDR galt er vielen bereits als neuer Ministerpräsident, ehe er wenige Tage vor der Volkskammerwahl, am 18. März 1990, als Stasi-Spitzel enttarnt wurde. In einem letzten Interview vor seinem Tod stellte sich Schnur im Januar 2016 den Fragen des Journalisten Alexander Kobylinski. Ein einmaliges filmisches Zeitdokument. Das rbb Fernsehen sendet den Film am 19.11.2017 um 22.55 Uhr.

Im Anschluss an den Dokumentarfilm von Alexander Kobylinski (1964-2017) diskutieren mit dem Publikum:

Lothar Rochau (ehem. Jugenddiakon Halle/Neustadt und Schnur-Mandant)
Ulrike Poppe (DDR-Bürgerrechtlerin)
Thomas Kretschmer (Holzbildhauer und ehemaliger Mandant von Wolfgang Schnur)

Moderation: 
Prof. Jürgen Haase
, Berlin, Filmproduzent und Kulturmanager

Termin: 1. November 2017, 19.00 Uhr
Ort: Stasi-Zentrale, Campus für Demokratie, „Haus 22“, Ruschestraße 103, 10365 Berlin
Fahrverbindung: U5 Bahnhof Magdalenenstraße

Der Zugang ist leider nicht barrierefrei.
Der Eintritt ist frei.

Veranstalter:

Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Kooperation mit dem Wilhelm Fraenger-Institut Berlin, der Robert-Havemann-Gesellschaft, dem rbb Fernsehen und der Stiftung Berliner Mauer.

Die Robert-Havemann-Gesellschaft wird gefördert durch den Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.


Blog aufrufen
Kontakte aufrufen
zum Seitenanfang