Neue Impulse für die Stasi-Zentrale

Das ehemalige Stasi-Gelände teilen sich heute viele unterschiedliche Eigentümer und Nutzer. Noch stehen etwa ein Drittel der 175.000 Quadratmeter Nutzfläche leer. Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus?

Nach dem Mauerfall wurden große Teile des Areals als Bürostandort der Deutschen Bahn genutzt. Die Stasi-Unterlagenbehörde und das Stasi-Museum haben hier seit 1990 ihren Sitz. Ein Problem war lange Zeit der Leerstand in den ehemaligen Bürogebäuden, die die Bahn an einen privaten Investor verkaufte. Seit Oktober 2015 leben in den 13-stöckigen Plattenbauten an der Ruschestraße 103-104 etwa 1300 Flüchtlinge. Die ehemalige Poliklinik wird als Ärztehaus betrieben. Zudem befinden sich auf dem Gelände ein Finanzamt, verschiedene Verbände und ein alternatives Wohnprojekt.

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