Protest gegen die Einsetzung von Egon Krenz als Staatsratsvorsitzendem am 24. Oktober 1989 in Ost-Berlin vor dem Staatsratsgebäude.
Quelle: picture-alliance/dpa/Wolfgang Kumm

Künstler protestieren

Erklärung des Berliner Schriftstellerverbandes vom 14. September 1989. Weil die DDR-Führung zur ansteigenden Fluchtwelle schweigt, weisen die Schriftsteller darauf hin, dass deren Ursachen im eigenen Land liegen. Sie fordern eine öffentliche Auseinandersetzung.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Vor allem Rockmusiker und Liedermacher sind die treibenden Kräfte für diese Erklärung vom 18. September 1989, in der politische Reformen gefordert werden. Sie verlesen die Protestresolution auf ihren Konzerten. Darauf reagiert die Staatsmacht mit dem Verbot oder dem Abbruch von Konzerten.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
Toni Krahl, Sänger der Band City. Krahl ist einer der Initiatoren der Protestresolution vom 18. September 1989.
Quelle: picture-alliance/ZB/Günter Gueffroy
Erstunterzeichner der Protestresolution vom 18. September 1989: Mitglieder der Rock-Band Silly.
Quelle: ullstein bild/Jazz Archiv Hamburg
Erstunterzeichner der Protestresolution vom 18. September 1989: Konrad „Conny“ Bauer, Posaunist und zentrale Figur der DDR-Jazz-Szene.
Quelle: Manfred Rinderspacher
Der Schauspieler Ulrich Mühe liest am 28. Oktober 1989 im Deutschen Theater aus Walter Jankas Erinnerungen. Janka war in der DDR 1956 in einem politischen Schauprozess zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt worden. In seinen Memoiren „Schwierigkeiten mit der Wahrheit“ berichtet er über die Hintergründe.
Quelle: Bundesarchiv/183-1989-1029-006/Rainer Mittelstädt
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