Protest gegen die Einsetzung von Egon Krenz als Staatsratsvorsitzendem am 24. Oktober 1989 in Ost-Berlin vor dem Staatsratsgebäude.
Quelle: picture-alliance/dpa/Wolfgang Kumm

Demonstrationen in Ost-Berlin

Bis zum Oktober 1989 erinnern Demonstranten auf dem Alexanderplatz an fast jedem siebenten Tag eines Monats an die Wahlfälschung vom 7. Mai 1989. Am 7. Oktober schließen sich Tausende der Demonstration an. Sie laufen in Richtung Palast der Republik, in dem die Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der Gründung der DDR stattfinden. Polizisten riegeln das Gebäude ab. Die Rufe der Demonstranten nach Reformen sind auch in den Innenräumen zu hören. Am Abend gehen staatliche Sicherheitskräfte brutal gegen die Protestierenden vor. Sie prügeln auf die Menschen ein und verhaften Hunderte Demonstranten.

Alexanderplatz, an der Weltzeituhr.
Quelle: Klaus Ihlau
Alexanderplatz mit dem S-Bahnhof im Hintergrund.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Nikolaus Becker
Rotes Rathaus. Die Demonstranten laufen zum Palast der Republik.
Quelle: Basis-Druck-Verlag
Rotes Rathaus: Die Demonstranten laufen zum Palast der Republik.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Nikolaus Becker
Am Roten Rathaus. Demonstranten auf dem Weg zum Palast der Republik.
Quelle: Hans-Peter Stiebing
Polizeiketten sperren am Marx-Engels-Forum den Zugang zum Palast der Republik ab.
Quelle: Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR
Demonstranten gegenüber dem Palast der Republik.
Quelle: Basis-Druck-Verlag
Demonstranten gegenüber dem Palast der Republik. Die Brücke ist von Polizisten abgeriegelt.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Nikolaus Becker
Wieder am Alexanderplatz: Der Demonstrationszug bewegt sich in Richtung Mollstraße.
Quelle: Basis-Druck-Verlag
Mollstraße: Polizeisperrketten beim ADN-Gebäude, dem Sitz der DDR-Nachrichtenagentur.
Quelle: Nikolaus Becker/www.bilderundfilme.de
Mollstraße: Polizeiketten am ADN-Gebäude, dem Sitz der DDR-Nachrichtenagentur.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Nikolaus Becker
Mollstraße, Ecke Karl-Liebknecht-Straße: Die Polizei nimmt Demonstranten fest.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Nikolaus Becker
Festnahme in der Mollstraße.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Nikolaus Becker
Dimitroffstraße: Der Zug der Demonstranten trifft auf eine Sperrkette der FDJ-Ordnungsgruppe.
Quelle: Hans-Peter Stiebing
Dimitroffstraße: Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten und der FDJ-Ordnungsgruppe.
Quelle: Basis-Druck-Verlag
Dimitroffstraße: Festnahme eines Demonstranten.
Quelle: Hans-Peter Stiebing
Polizeikette und Wasserwerfer sperren die Schönhauser Allee.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Ralf Herzig
Turm der Ostberliner Gethsemanekirche mit Transparent zur Mahnwache im Oktober 1989.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft/Frank Ebert
Eine Demonstrantin zündet bei der Mahnwache an der Ostberliner Gethsemanekirche eine Kerze an.
Quelle: Hans-Peter Stiebing
Demonstranten und Bürgerrechtler müssen in der DDR immer mit Verhaftungen rechnen. Am 7. Oktober 1989 überträgt Ulrike Poppe für den Fall ihrer Verhaftung das Sorgerecht ihrer Kinder an Marianne Birthler.
Quelle: Marianne Birthler
Die brutalen Übergriffe der Sicherheitskräfte am 7. und 8. Oktober 1989 in Ost-Berlin werden von zahlreichen Augenzeugen und Betroffenen in Gedächtnisprotokollen festgehalten, die in kleiner Auflage im Samisdat veröffentlicht werden.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft

Video

Proteste am Abend des 7. Oktober 1989 in Ostberlin (Spiegel TV)

Blog aufrufen
Kontakte aufrufen
zum Seitenanfang